Spezifisches Programm 'Kapazitäten'

Für innovationsaktive KMU sind vor allem die vom FP7 im Spezifischen Programm „Kapazitäten“ angebotenen Formen der Auftragsforschung von Belang. Hier wiederum ist vor allem, neben „Forschung für Verbände von KMU“, das Programm „Forschung für KMU“ interessant.
Eine Gruppe von KMU, z.B. Glieder einer europaweiten Wertschöpfungskette, vergibt den Auftrag zur Lösung eines von den Unternehmen nicht selbst zu bewältigenden wissenschaftlich-technischen Problems an Forschungseinrichtungen. Die mit dem Forschungsauftrag verbundenen Kosten der Forschungseinrichtungen werden praktisch vollständig von der EU erstattet. Die Ergebnisse, deren Rechte vollständig an die beteiligten KMU übergehen, werden anschließend von den Unternehmen in innovative Produkte umgesetzt. Die Einreichung von Vorschlägen zu frei wählbaren wissenschaftlich-technischen Problemstellungen erfolgt voraussichtlich ein Mal pro Jahr.

Das EU-Kooperationsbüro der Bayern Innovativ GmbH steht Interessenten aus Bayern als Regionale Kontaktstelle für die KMU-spezifischen Maßnahmen im FP7 der EU zur Verfügung. Unser Leistungsangebot umfasst dabei die Erstberatung, die Bewertung von Projektideen bezüglich der Förderfähigkeit, die Unterstützung bei der Suche nach Partnern zur Komplettierung des Konsortiums, die Beratung bei der Erstellung der Projekt- und Finanzierungspläne und schließlich die kritische Durchsicht Ihrer Antragsunterlagen auf Formfehler und andere Schwachstellen. Die genannten Dienstleistungen werden im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) erbracht und sind kostenfrei. Informationsblatt als PDF

Kontakt: Dr. Uwe Schüssler, Tel: +49 911-20671-313, 

Interessenten aus anderen Bundesländern erhalten Unterstützung bei Ihrer regionalen Kontaktstelle.
Nationale Kontaktstelle KMU


Spezifisches Programm 'Menschen'

Das Spezifische Programm „Menschen“ (so genannte Marie-Curie-Maßnahmen) bietet sowohl für forschungsaktive KMU als auch für innovationsaktive KMU Chancen zur temporären Erweiterung ihres FuE-Potenzials.
Mit dem Ziel der Karriereförderung für Wissenschaftler vergibt die EU u. a. Einjahres-Stipendien an ausländische Wissenschaftler, die in deutschen Unternehmen anhand von betriebseigenen Forschungsthemen ihre Qualifikation erhöhen wollen. Die Personalkosten für die Wissenschaftler werden dabei vollständig von der EU übernommen; hinzu kommt ein Sachkostenzuschuss für das gastgebende Unternehmen. Ein großer Vorteil für das Unternehmen besteht darin, dass die im Rahmen des Gastaufenthaltes gewonnenen Ergebnisse vollständig in sein Eigentum übergehen. Offene Calls
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