Haus der Forschung, Nürnberg
Umfassende Beratung zur EU-Antragstellung und integrierte Förderberatung in Bayern
Das „Haus der Forschung“ in Nürnberg wurde am 28. Juni 2010 von Ministerpräsident Horst
Seehofer, Wirtschaftsminister Martin Zeil und Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch feierlich eröffnet. Mit dem „Haus der Forschung“ in Nürnberg und einem weiteren in München werden zwei bayernweit sichtbare Anlaufstellen in allen Fragen der Technologie- und EU-Forschungsförderung geschaffen. Damit sollen in Zukunft noch erfolgreicher und zielgenauer Forschungsfördermittel von Bund und EU für die Unternehmen und Hochschulen in Bayern eingeworben werden. Mit dieser Zielsetzung kooperieren im „Haus der Forschung“ die vier eigenständigen Institutionen, die Bayern Innovativ GmbH, die Bayerische Forschungsallianz
GmbH (BayFor), die Bayerische Forschungsstiftung (BFS) sowie das Innovations- und
Technologiezentrum Bayern (ITZB) mit den bisherigen Innovationsberatungsstellen Nordbayern
und Südbayern.
Eureopean Brokerage Event auf der IFAT 2010
15. September 2010, Messe München
Bereits zum 4. Mal nutzt das EU-Kooperationsbüro der Bayern Innovativ GmbH den Rahmen der weltweit wichtigsten Umweltmesse IFAT ENTSORGA, um mit seinem European Brokerage
Event on Environmental Solutions Geschäftskooperationen in ganz Europa anzubahnen. Die Kooperationsbörse, die von internationalen Partnern des Enterprise Europe Network unterstützt wird, bietet eine hervorragende Plattform für Firmen und Institute aus der Umweltbranche, um Geschäftskontakte zu knüpfen und internationale Kooperationen (z.B. Joint Ventures, F&E Projekte, Lizenzvergaben, Aufbau von Vertriebsnetzen, etc.) anzustoßen. Im Fokus
der diesjährigen Kooperationsbörse stehen die Themenfelder Wasser- und Abwasserbehandlung, Recyling/Urban Mining sowie Waste to Energy/Biogas. An den früheren Kooperationsbörsen auf der IFAT haben sich über 200 Firmen aus mehr als 20 europäischen Ländern beteiligt. In den bilateralen Gesprächen konnten wichtige und andauernde Kontakte geknüpft werden, die zu zahlreichen internationalen Kooperationen führten.
Company Mission im Rahmen der Iceland Geothermal Conference on Geothermal Cluster Initiatives
1. November 2010, Reykjavik, Island
Am 1. November findet in Reykjavik die internationale Geothermie-Konferenz statt, mit Schwerpunkt auf Kooperationen mit den isländischen Geothermie-Clustern. Referenten sind u.a. Dr. Michael Porter, Professor der Harvard Business School sowie Professor Thorsteinn Ingi Sigfússon des Innovation Center Iceland. Parallel dazu wird eine Firmendelegationsreise für internationale Teilnehmer zu ausgewählten Unternehmen und Projekten im Geothermie-Bereich organisiert. Die Anmeldefrist für die kostenfreie Company Mission läuft bis zum 15. Oktober 2010.
"Forschung für KMU" und "Forschung für KMU-Verbände" - neue Ausschreibung
Beantragen Sie Ihre Fördermittel bis 8. Dezember 2010
Am 20.7.2010 hat die Europäische Kommission die diesjährige Ausschreibung „Forschung für
KMU“ veröffentlicht. Die Themen sind frei wählbar, wichtig sind der Nutzen und die klare Verwertungsperspektive für die den Antrag stellenden KMU. Der EU-Zuschuss
beträgt bis zu 75% der Projektkosten. Die übrigen 25% können die KMU in Form von Eigenleistung einbringen. Die externen F&E-Kosten sind in der Regel durch den EU-Zuschuss komplett abgedeckt. Das Budget der Ausschreibung beträgt 110 Mio. Euro. Hinzu kommen 79 Mio. Euro für das verwandte Programm „Forschung für KMU-Verbände“, bei dem nicht drei einzelne KMU, sondern KMU-Verbände oder KMU-Vereinigungen als Antragsteller auftreten. Weitere 15 Mio. Euro werden für Demonstrationsprojekte im Anschluss an bereits erfolgreich durchgeführte „Forschung für KMU“ Projekte zur Verfügung stehen.
Themenoffene Forschungsförderung in Europa
Veranstaltung in der HWK für München und Oberbayern am 20.09.2010
Im Rahmen themenoffener Förderinstrumente bilden bei Erfüllung der formalen Voraussetzungen allein Projektidee und Umsetzung die zentralen Auswahlkriterien in den jeweiligen Teilprogrammen. Die Themenoffenheit erleichtert zudem die Möglichkeit abgelehnte Projektanträge zu verbessern und erneut einzureichen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Personalaustausch zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen sowie die Auftragsforschung, bei der Forschungsdienstleister Lösungen für KMU und KMU-Verbände erarbeiten.
EUREKA - Eurostars
Der nächste Aufruf endet am 30. September 2010
Eurostars ist ein Förderprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die im Rahmen der europäischen Forschungsinitiative EUREKA mit Partnern in anderen Mitgliedsländern gemeinsam FuE-Projekte durchführen möchten. Als Förderprogramm im Rahmen von EUREKA folgt Eurostars dabei den Prinzipien von EUREKA; das bedeutet u.a., dass es keine thematischen Vorgaben gibt (Bottom-up-Prinzip) und Anträge jederzeit eingereicht werden können. Ein wesentlicher Vorteil für die Antragsteller liegt darin, dass für Eurostars die nationalen Förderverfahren harmonisiert werden, d.h., es gibt eine gemeinsame internationale Begutachtung; eine möglichst zeitgleiche Bewilligung der Förderanträge in den beteiligten Ländern wird angestrebt.
Innovation Info - 2. Halbjahr 2010
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