Am 20. Januar fand in Nordwijk, den Niederlanden, im „European Space Research and Technology Centre (ESTEC)“ der European Space Agency (ESA) ein Koordinationstreffen zwischen der Leitung des Technologietransfer-Programms der ESA, Verantwortlichen der Europäischen Kommission und der Exekutiv-Agentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (EACI) sowie 15 Chairpersons der thematisch fokussierten Sector Groups des Enterprise Europe Networks statt. Ziel dieses Treffens war, Integrationsmöglichkeiten des Technologietransfer-Programms der ESA in das Enterprise Europe Network auszuloten.

Das Technologietransfer-Programm der ESA hat zum Ziel, hochspezialisierte Entwicklungen aus der Raumfahrttechnik auch in kommerzielle Anwendungen zu bringen. Aufgrund der hohen technischen Anforderungen u.a. hinsichtlich Temperatur, Gewicht, Stabilität und Korrosion sowie einer breitgefächerter Forschung in Bereichen wie der Raumfahrt-Medizin (Functional Food), Energietechnik (Photovoltaik), Navigation (Galileo) und Telekommunikation etc. ergeben sich zahlreiche branchenübergreifende Verwertungsmöglichkeiten dieser Entwicklungen.

Derzeit wird eine Verbreitung von Technologieprofilen der ESA über die Technologiedatenbank des Enterprise Europe Networks vorbereitet. 

Weitergehende Kooperationen sind über die Einbindung der ESA in Brokerage Events des Enterprise Europe Networks auf ausgewählten High-Tech Messen vorgesehen, unter anderem auf der Hannover Messe, CEBIT oder GSMA Mobile World Congress.

            Kontakt: Dr. Sonja Angloher-Reichelt
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